Im Gespräch mit Wolfgang Wagner, Klassenlehrer der Internationalen Touristikassistenten

Seit 12 Jahren schon unterrichtet Wolfgang Wagner an der BFT und betreut heute als Klassenlehrer die staatlich anerkannten internationalen Touristikassistenten/innen (TAS). Das passt, denn der gebürtige Würzburger hat einen internationalen Hintergrund: Nachdem er in England gelebt hat, studierte er Linguistik und Deutsch in Berlin, sowie Französisch in Leipzig. Interessanter und spannender Englisch- und Französisch-Unterricht sind seine Mission. Zeit für Max, ihm ein wenig auf den Zahn zu fühlen!

Für wen eignet sich denn das Berufsbild mit dem langen Namen?

„Eigentlich für viele, denn die TAS-Ausbildung ist breit gefächert und hochwertig zugleich“, sagt Wolfgang Wagner. „Sie eignet sich auch für diejenigen, die sich noch unsicher sind, in welchem Beruf genau sie irgendwann arbeiten wollen.“ Der Abschluss biete ein ideales Fundament: „Ob Event-Management, Reiseleiter oder doch die Hotellerie: Alles ist möglich. Die Inhalte sind sehr vielseitig gestaltet und erlaubt den Absolventinnen und Absolventen – gerade auch durch ihre ausgewiesene Mehrsprachigkeit – später verschiedene Aufgaben abzudecken“, sagt Herr Wagner.

Gewisse Qualifikationen sollte man mitbringen: Fließende Deutsch- und Englisch-Kenntnisse sind zwingend, Fremdsprachenkenntnisse wie Spanisch oder Französisch ein großes Plus. Hinzu kommt eine offene Persönlichkeit, ein Interesse an Geographie und natürlich auch die Faszination für das Reisen.

Und was erwartet die Schüler/innen an der BFT?

„Die kleinen Unterrichtsgruppen und die hervorragende Stimmung unter den Schülerinnen und Schülern sind die klaren Vorteile gegenüber anderer Berufsschulen. Es macht immer Spaß zu unterrichten, da ich weiß, dass auch die Schüler/innen den Unterricht genießen und sich immer wieder beteiligen“, sagt Herr Wagner. Und mit interaktivem Unterricht, einer lockeren Klassenatmosphäre und einem spannenden, vollfinanzierten Praktikum im Ausland seien der nötige Grundstein und die richtige Vorbereitung zum Erfolg geschaffen.

Muss man sich Sorgen um die Zukunft machen?

„Nein“, sagt Wolfgang Wagner: „Wer glaubt, dass die Tourismusbranche keine vielversprechende Perspektive hat, liegt falsch.“ Ob man bei einer Airline, Reederei, Agentur oder einem Reiseveranstalter unterkomme, und ob man im Marketing, im Produktmanagement, in der Verwaltung oder direkt mit Gästen arbeite, hänge letztlich auch von den eigenen Talenten und Wünschen ab. Auch Reiseleiter/in, Flugbegleiter/in, Event-Manager/in und viele andere spannende Jobs würden weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Branche bleiben.

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Katrin Schäfer

schaefer
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Katrin Schäfer

Tag der offenen Tür am 13. August 2020, 13-17 Uhr: Schnupperunterricht und Beratung zur Traumausbildung im Tourismus. Schau rein!