Die SkiL9 zu Besuch am Tempelhofer Flughafen

Am Montag den 13.6.2016 waren wir, die SkiL 9, ein Stück Berliner Geschichte besuchen: den ehemaligen Flughafen Tempelhof. Die müde Stimmung aufgrund des Deutschland-Spieles am Abend vorher hob sich schnell. Unser Guide führte uns mit zahlreichen Infos durch das Gebäude und es gab von Herrn Kohl noch zahlreiche Anekdoten zu berichten. Er hat dort jahrelang gearbeitet und erzählte einiges über den alten Basispunkt der United States Army und die namhafte Airline „Tempelhof Airway USA“. Von einem Relikt aus diesen Zeiten wurden wir begrüßt, denn der Adlerkopf prangt noch immer an diesem ereignisreichen Ort.

Wir trotzten dem Wetter mit unserer guten Laune und durften sogar aufs Dach steigen. Die Aussicht von dort war leider durch die Wolken getrübt, aber dennoch beeindruckend. Spannend war zu sehen, wie die Ränge für Flugshows geplant waren und Platz für viel Publikum anbot.

Interessant war, dass der Flughafen samt seinen Schaltern und Kofferbändern theoretisch noch benutzbar ist. Nur noch die Computer und wir fehlen um dort wieder durchstarten zu können. Erstaunt waren wir vor allem von den Aufenthaltsräumen der Amerikaner, welche direkt über der Abfertigungshalle Basketball spielten und bowlten. Auch dies ist alles noch vollständig nutzbar, theoretisch.

Nach einem beschwerlichen Treppenaufstieg begaben wir uns in die Nebenräume, wo unter anderem einige Szenen aus dem Film „Tribute von Panem“ gedreht worden sind. Die Folgen vom Krieg waren noch deutlich zu sehen, denn die Wände waren noch rußgeschwärzt. Deutlich zu erkennen war auch, wo Bomben die Decken zerstörten und Löcher in die Wände rissen. Die Architektur trug die deutliche amerikanische Handschrift und unterschied sich vor allem im Treppenbereich, von der deutschen Bauweise. Die Treppen wurden dort nämlich gegenläufig gebaut, sprich eine die nach oben führt und parallel, durch eine Wand getrennt, eine die nach unten führt.

Sobald wir uns in die Luftschutzräume begaben, wurde die Stimmung nachdenklich, denn man kann sich nur annähernd vorstellen wie schlimm es gewesen sein muss, dort stundenlang auszuharren. Wir wollten uns gar nicht vorstellen, wie beängstigend es gewesen sein muss bei einem Luftangriff dorthin zu flüchten.

Die Führung war interessant gestaltet und es gab viel zu berichten und es war wieder ein sehr schöner Ausflug mit spannenden Fakten. Uns wurde bewusst, welch wichtige Rolle dieser Flughafen in der deutschen Geschichte spielt. Es wurde deutlich, wie einmalig und besonders das Fliegen damals war, während es heute selbstverständlich ist.

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Ivonne Barke

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