Tourismus­kaufmann (IHK)
Tourismus­kauffrau (IHK)

duale Ausbildung

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Berufsbild

Diese klassische Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann/-frau wurde 2011 novelliert, das Berufsbild wurde aktualisiert und den gegenwärtigen und zukünftigen Bedürfnissen der Tourismusbranche angepasst. Ergebnis ist der/die Tourismuskaufmann/-frau (Kauf­mann/-frau für Privat- und Geschäftsreisen).

Tourismus­kaufleute besitzen gegenüber der vorangegangenen Generation der Reisverkehrs­kaufleute erweiterte Kompetenzen, welche das Berufsbild stärken und die Tourismusbranche als tragende Branche des Dienstleistungssektors für die Zukunft rüsten. Zentrale Aspekte sind, dass der Bereich des Geschäftsreisemanagements stärker integriert wurde und ein deutlicher Schwerpunkt auf die Bereiche Marketing und Kundenorientierung gelegt wird.

Nach wie vor beliebt ist die Ausbildung in einem Reisebüro, hier werden Träume erfüllt. Wer lieber hinter den Kulissen tätig wird, lernt bei einem Reiseveranstalter, wie eine Reise entsteht.

Voraussetzungen

Interessenten/-innen mit Abitur oder gutem mittleren Schulabschluss (MSA). Wer eine Ausbildung zum/-r Tourismuskaufmann/-frau absolviert, sollte (in einigen Betrieben) mit wechselnden Arbeits­zeiten, auch am Wochen­ende, rechnen.

Berufliche Perspektiven

Noch immer sind die Deutschen Reiseweltmeister. Jedes Jahr werden rund 70 Millionen Urlaubs­reisen im Wert von 63,9 Milliarden Euro. gebucht. Es gibt in Deutschland knapp 10.000 Reise­büros und 2500 Reise­­veranstalter. Annähernd 100.000 Mitarbeiter sind in einem Reisebüro, einem Firmendienst oder bei einem Reiseveranstalter beschäftigt. Immer mehr Menschen buchen (wieder) in einem Reisebüro, knapp 92 Prozent aller Pausschal­reisen werden dort verkauft. Geschäftsreisen sind ein Teil der Tourismusbranche. Rund 50 Mrd. Euro geben Firmen jährlich aus, damit ihre Mitarbeiter dienstlich reisen können. Dadurch verdienen Geschäftsreisebüros rund 7,5 Mrd. Euro pro Jahr.

Tourismuskaufleute arbeiten also in einem klassischen Reisebüro oder bei einem Online-Portal und vermitteln Urlaubsreisen. Ebenso übernehmen sie die Reise­organisation für Geschäftsreisende. Bei einem Reiseveranstalter werden sie eine Pauschalreise produzieren und an der Vermarktung mitwirken. Natürlich arbeiten Tourismus­­kaufleute auch für Fluggesellschaften, beispielsweise im Yield-Management und im Ticketing. Neben Flug­­gesellschaften sind auch alle anderen Verkehrs­träger, wie Kreuzfahrt­reedereien, beliebte Arbeitgeber. Die Berufsaussichten von Tourismus­kaufleuten werden für die Zukunft unglaublich positiv bewertet.

Ausbildungsprofil

Die 2,5-jährige Ausbildung erfolgt an der Berufsschule für Tourismus und in einem Ausbildungsbetrieb, den die BFT vermittelt. Sie beginnt mit einem mehrwöchigen theoretischen Grundkurs. Danach erwarten Sie ein Berufsschultag und vier Arbeitstage pro Woche im Unternehmen. Die Ausbildung endet mit der schriftlichen und mündlichen Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Berlin.

Ausbildungs- und Prüfungsinhalte

Abschluss der IHK gemäß Verordnung über die Berufsausbildung zum/-r Tourismuskaufmann/-frau vom 30.05.2011. Den ausführlichen Rahmenplan finden Sie bei der KMK.

Inhalte sind:

  1. Geschäftsprozesse im Tourismus
  2. Kaufmännische Steuerung und Dienstleisung in der touristischen Wertschöpfungskette
  3. Kaufmännische Kommunikation
  4. Wirtschafts- und Sozialkunde

Wahlqualifikation:

  1. Reisevermittlung
  2. Reiseveranstaltung
  3. Geschäftsreisen

Ausbildungsvergütung

Gemäß den Richtlinien der IHK

Regelschulgeld

  • 340,00 €/Monat
  • 200,00 € einmalige Coachingpauschale

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Sabine Hornig

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