Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit (IHK)

duale Ausbildung

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Berufsbild

Kaufleute für Tourismus und Freizeit spezialisieren sich auf den Deutschland-Tourismus und vermarkten die Highlights ihrer Heimatregion (die BFT konzentriert sich auf Berlin / Brandenburg) an Gäste aus der ganzen Welt. Das heißt konkret, sie bieten vielfältige Serviceleistungen für Touristen vor Ort, wenn möglich auch in einer oder mehreren Fremdsprachen. Persönliche Interessen wie Sport, Musik oder Kunst können dabei in einem interessanten Unternehmen eingesetzt werden. Sie kommunizieren viel: ob über verschiedene Reservierungs­systeme, Internet, Soziale Netzwerke oder andere moderne Kommunikations­mittel. Besonders an der Entwicklung und Umsetzung von Marketing­maßnahmen sind sie beteiligt. Das Thema Event­management spielt dabei eine wichtige Rolle. Kreativität und Organisations­talent sind hier besonders gefragt.

Voraussetzungen

Interessenten/-innen mit Abitur oder gutem mittlerem Schulabschluss (MSA). Wer eine Ausbildung zum/-r Kaufmann/-frau absolviert, sollte mit wechselnden Arbeitszeiten, auch am Wochenende, rechnen.

Berufliche Perspektiven

In Deutschland arbeiten etwa 2,9 Millionen Menschen im Tourismus. Mit einem direkten Anteil von 4,4 % an der Bruttowertschöpfung übertrifft die Tourismusbranche Banken und Autohersteller. Deutschland ist erneut der Standort Nummer eins in Europa für internationale Kongresse. Auch global konnte der Standort Deutschland als Wachstums­gewinner unter den führenden Standorten im Jahr 2015 seinen zweiten Platz im weltweiten Vergleich nicht nur verteidigen, sondern den Abstand zu den USA als erstplatzierter Destination sogar deutlich verringern und somit den positiven Trend des Vorjahres fortsetzen.

Die Kaufleute für Tourismus und Freizeit gestalten die Zukunft Deutschlands als attraktive touristische Destination. Sie bereiten in- und ausländischen Touristen, Kongressbesuchern, aber auch Berlinern und Brandenburgern eine erlebnisreiche Zeit. In Bezug auf die Nachfrage liegt Deutschland auf Platz 2 von weltweit 50 Nationen als touristisches Wunschziel.

Kaufleute für Tourismus und Freizeit arbeiten bei Incoming-Agenturen (wie visitBerlin), bei Konzert-, Tagungs-, Messe-, Event- oder Kongressagenturen. Natürlich auch bei Reiseveranstaltern und verschiedenen Verkehrsträgern (Bus, Rundflug, Reederei, Limousinen­service) oder sie werden tätig für Hostels oder in Resorts. Sie können aber auch in Unternehmen zur Vermarktung touristischer Attraktionen und Leistungen arbeiten.

Ausbildungsprofil

Die 2,5-jährige Ausbildung erfolgt an der Berufsschule für Tourismus und in einem Ausbildungsbetrieb, den die BFT vermittelt. Sie beginnt mit einem mehrwöchigen theoretischen Grundkurs. Danach erwarten Sie ein Berufsschultag und vier Arbeitstage pro Woche im Unternehmen. Die Ausbildung endet mit der schriftlichen und mündlichen Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Berlin.

Ausbildungs- und Prüfungsinhalte

Abschluss vor der IHK gemäß Verordnung über die Berufsausbildung zum/-r Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit vom 09.11.2004. Den ausführlichen Rahmenplan finden Sie bei der KMK.

Inhalte sind:

  1. Produkte und Leistungen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft
  2. Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
  3. Kaufmännische Kommunikation
  4. Wirtschafts- und Sozialkunde

Wahlqualifikation:

  1. Gestaltung der Destination
  2. Gewährleistung der Funktionsfähigkeit von Tourismus- und Freizeiteinrichtungen

Ausbildungsvergütung

Gemäß den Richtlinien der IHK

Regelschulgeld

  • 340,00 €/Monat
  • 200,00 € einmalige Coachingpauschale

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Erfahrungsbericht

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Sabine Hornig

Leiterin Berufsberatung

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