Staatlich anerkannte/-r internationale/-r Touristikassistent/-in

schulische Ausbildung

Marie_Aida

Berufsbild

Die Ausbildung zum/-r staatlich anerkannten internationalen Touristikassistenten/-in bietet ein ideales Fundament für den beruflichen Einstieg. Die Ausbildungsinhalte sind so breit gefächert wie in keinem anderen touristischen Ausbildungsberuf. Internationale Touristikassistenten setzen ihr Wissen über nationale und internationale Tourismuspolitik ein. Sie sind in der Lage Umweltgesichtspunkte in ihre Arbeit einzubeziehen und erwerben Kenntnisse in allen gängigen Reservierungssystemen. Sie bauen ihre Fremdsprachenkenntnisse aus und es fällt Ihnen leicht, mit Partnern oder Kunden im Ausland zu kommunizieren. Beste Voraussetzungen, um auch ganz den Sprung ins Ausland zu schaffen.

Voraussetzungen

Interessenten/-innen mit Fachhochschulreife oder Allgemeiner Hochschulreife, bei bestimmten Voraussetzungen gilt der mittlere Schulabschluss (MSA). Vorausgesetzt werden fundierte Englischkenntnisse sowie eine weitere Fremdsprache (gern Französisch oder Spanisch). Bei den Bewerbern legen wir Wert auf gutes Allgemeinwissen und gute geografische Grundkenntnisse.

Berufliche Perspektiven

Der Tourismus ist weltweit die größte Wachstumsbranche. Das touristische Angebot im privaten und geschäftlichen Reisemarkt ist heute so vielseitig und international wie nie. Die Berufsaussichten in der Tourismusbranche, gerade für mehrsprachiges Personal, werden für die Zukunft sehr positiv bewertet. Internationale Touristikassistenten/-innen finden ihren Arbeitsplatz unter anderem im Marketing, im Produktmanagement, Vertrieb oder der Verwaltung eines Reiseveranstalters. Sie arbeiten als Reiseleiter/-innen für große Veranstalter wie TUI oder für Kreuzfahrtreedereien als Scouts. Wer ein Gefühl für Zahlen und Tendenzen hat, kann im Yield-Management einer Airline oder im Qualitätsmanagement eines Online-Reiseportals tätig werden.

Ausbildungsprofil

Die zweijährige Ausbildung erfolgt in drei Abschnitten an der Berufsschule für Tourismus und einem international tätigen Praktikumsbetrieb (12 Monate Schule, 6 Monate Praktikum, 6 Monate Schule). Wir legen besonderen Wert auf die Vermittlung hochwertiger und geprüfter Praktikumsplätze. Allen Azubis, die gern im Ausland arbeiten möchten, bieten wir mit Hilfe unserer Teilnahme am E U-Förderprogramm „ERASMUS+“ ein qualifiziertes und in der Regel voll finanziertes Praktikum auf den Kanarischen Inseln an. Teilnehmer erlangen damit das Zertifikat „Europass Mobilität.

Ausbildungs- und Prüfungsinhalte

Abschluss gemäß Anerkennung der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung vom 27.08.2003 zur zweijährigen beruflichen Ausbildung zum/-r internationalen Touristikassistenten/-in. Die Abschlussprüfung wird vor der Prüfungskommission der Berufsschule für Tourismus unter möglicher Teilnahme eines Beauftragten der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin abgelegt.

Inhalte sind:

  1. Englisch, Französisch, Spanisch; Reisewirtschaft
  2. Tourismuspolitik
  3. Tourismusmarketing
  4. Wirtschafts- und Sozialkunde
  5. EDV (Office, Datenbanken, Internet)
  6. Rechnungswesen
  7. Bürowirtschaft und Kommunikation
  8. Produkte und Leistungen in der Anwendung (u. a. GDS Amadeus und Micros Fidelio)

Aktuelle Kurstermine

  • 4.10.2017 - 30.09.2019

hornig
Sabine Hornig

Leiterin Berufsberatung

Noch Fragen?

Orientierung und Ermutigung sind manchmal hilfreicher als ein Lehrbuch. Für eine persönliche Beratung stehe ich Ihnen sehr gern zur Verfügung.

Telefon: 030 - 236 290 24

E-Mail: info@bft.berlin

Neu in Berlin?

Wir helfen gern weiter, wenn Sie Unterstützung bei der Wohnungssuche benötigen.

Finanzierungsmöglichkeiten

ERASMUS+ – EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport

Das Erasmus+-Programm ersetzt seit 2014 das Leonardo-da-Vinci-Programm.
Ein Schwerpunkt des Programmes ist die Förderung der Mobilität in der Berufsbildung durch Praktikumsaufenthalte im europäischen Ausland. Ein Auslandspraktikum mit Erasmus+ kann zwischen zwei Wochen und zwölf Monaten dauern.

Immer häufiger sind internationale Berufserfahrungen Teil des beruflichen Anforderungsprofils. Gerade in der Tourismusbranche stellen internationale Berufskompetenzen häufig ein wichtiges Kriterium bei der Personalauswahl dar.

Die BFT Berufsschule für Tourismus gGmbH hat das Auslandsprogramm seit 2008 fest in die schulische Ausbildung ihrer Staatlich anerkannten internationalen Touristikassistenten etabliert. Ab 2015 bieten wir auch für die Duale Berufsausbildung ein mehrwöchiges Erasmus +-Praktikum über unseren Partner Arbeit und Leben in England an.

Das will ich auch!

Das Erasmus+-Auslandspraktikum ist in die Ausbildung der Internationalen Touristikassistenten integriert. Die Bewerbungen für den nächsten Ausbildungsstart laufen.

Aus den Projekten

Von 2008 bis 2014 haben über 60 Auszubildende zum/-r Staatlich anerkannten internationalen Touristikassistenten/-in ihr Auslandspraktikum über das LEONARDO DA VINCI-Programm absolviert. Ab 2015 findet das Praktikum im Rahmen der neuen Programmgeneration Erasmus+ statt. Der halbjährige Aufenthalt in Spanien (Kanarische Inseln oder Malaga) wird hier finanziell unterstützt (Reise- und Versicherungskosten, Unterkunft, Taschengeld).

Durch unsere langjährige Projekterfahrung bieten wir gemeinsam mit unseren Partnern ein qualitativ hochwertiges Praktikum. Wiederholt erhielten wir hierfür die Auszeichnung als „GOOD PRACTICE PROJEKT“. Ausgezeichnete Projekte guter Praxis (Good Practice) werden in der "adam"-Datenbank gelistet, um sie der Allgemeinheit bekannt zu machen. Hier finden Sie unser vergangenes Projekt.

Das EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport

Erasmus+ hat zum 1. Januar 2014 das Programm für lebenslanges Lernen (PLL) abgelöst. Mit einem Budget von 14,8 Milliarden Euro können mehr als vier Millionen Bürgerinnen und Bürger Zuschüsse erhalten, um im Ausland zu studieren, zu arbeiten oder eine Freiwilligentätigkeit auszuüben. Das auf sieben Jahre angelegte Programm der Europäischen Kommission soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung voranbringen. Ein wichtiges Ziel ist die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa, indem junge Menschen die Möglichkeit erhalten, ihre Kompetenzen und Fähigkeiten durch Auslandserfahrungen zu erweitern.

Erasmus+ vereint alle derzeitigen EU-Programme für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport, darunter das Programm für lebenslanges Lernen (Erasmus, Leonardo da Vinci, Comenius, Grundtvig), Jugend in Aktion und fünf internationale Kooperationsprogramme (Erasmus Mundus, Tempus, Alfa, Edulink und das Programm für die Zusammenarbeit mit Industrieländern). Förderanträge sollen erleichtert und Zugangsmodalitäten verbessert werden.

Aktuelle Informationen:

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung  trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.


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Vielleicht finden Sie hier Alternativen:


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Ivonne Barke

Leiterin Büromanagement

BFT Berufsschule für Tourismus Berlin gGmbH


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